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Die Abschottung der Welt: Als Juden vor verschlossenen Grenzen standen

In Deutschland drangsaliert und verfolgt, versuchten viele Juden verzweifelt, sich ins Ausland zu retten. Doch potenzielle Zufluchtsstaaten schlossen ihre Grenzen und schotteten sich mit jeder weiteren deutschen Expansion stärker ab.
Der Völkerbund und die US-Regierung bemühten sich erfolglos, die Flüchtlingspolitik zu koordinieren: Auf der Konferenz im französischen Évian berieten im Juli 1938 Staaten und Hilfsorganisationen über die Aufnahme von Flüchtlingen - ohne Ergebnis. Die Nazis höhnten, niemand wolle die Juden haben.
Weil Flüchtlingen eine reguläre Einreise verwehrt blieb, bestiegen sie seeuntüchtige Boote, bezahlten Fluchthelfer und gingen illegale Wege, um sich in Sicherheit zu bringen.

Susanne Heim ist Historikerin und Politikwissenschaftlerin.
Sie war Projektleiterin der wissenschaftlichen Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 bis 1945", Gastprofessorin in Wien und hat an einschlägigen Institutionen und Archiven in Jerusalem, Washington, Cincinnati und New York geforscht.

Kooperation mit: vhs SüdOst im Landkreis München
Livestream-Vortrag aus der Reihe vhs.wissen live
Ab September 2026 erhebt die vhs Karlsruhe für die Vorträge der Reihe vhs.wissen live einen Teilnahmebeitrag von 5 Euro. Damit beteiligen Sie sich an den Kosten dieser hochwertigen Livestream-Angebote und unterstützen die Fortführung des Programms an der vhs Karlsruhe. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Zeit-/ Geschichte, Philosophie, Religion, Ethik, Land/Länder/Kulturen
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Kursleitung:

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In Deutschland drangsaliert und verfolgt, versuchten viele Juden verzweifelt, sich ins Ausland zu retten. Doch potenzielle Zufluchtsstaaten schlossen ihre Grenzen und schotteten sich mit jeder weiteren deutschen Expansion stärker ab.
Der Völkerbund und die US-Regierung bemühten sich erfolglos, die Flüchtlingspolitik zu koordinieren: Auf der Konferenz im französischen Évian berieten im Juli 1938 Staaten und Hilfsorganisationen über die Aufnahme von Flüchtlingen - ohne Ergebnis. Die Nazis höhnten, niemand wolle die Juden haben.
Weil Flüchtlingen eine reguläre Einreise verwehrt blieb, bestiegen sie seeuntüchtige Boote, bezahlten Fluchthelfer und gingen illegale Wege, um sich in Sicherheit zu bringen.

Susanne Heim ist Historikerin und Politikwissenschaftlerin.
Sie war Projektleiterin der wissenschaftlichen Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 bis 1945", Gastprofessorin in Wien und hat an einschlägigen Institutionen und Archiven in Jerusalem, Washington, Cincinnati und New York geforscht.

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Ab September 2026 erhebt die vhs Karlsruhe für die Vorträge der Reihe vhs.wissen live einen Teilnahmebeitrag von 5 Euro. Damit beteiligen Sie sich an den Kosten dieser hochwertigen Livestream-Angebote und unterstützen die Fortführung des Programms an der vhs Karlsruhe. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

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