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Weltkulturerbe SchUM-Städte – Chance und Verpflichtung: Exkursion nach Speyer
Für Teilnehmer*innen der Frauen- und SeniorenAkademie

Am 27. Juli 2021 wurden die SchUM-Städte Schpira, Warmaisa und Magenza (Speyer, Worms und Mainz) von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt. Grund genug, uns mit dem materiellen und immateriellen Erbe der drei mittelalterlichen jüdischen Kehillot (Gemeinden) näher zu befassen. Es haben sich nicht nur bedeutende Architekturreste erhalten, wie das Ritualbad (Mikwe) in Speyer, das als älteste Anlage in Deutschland vorbildhaft für spätere Anlagen wurde. Die drei Städte waren im Hochmittelalter darüber hinaus Zentren jüdischer Gelehrsamkeit. Dadurch entwickelten sie sich zur intellektuellen Wiege des aschkenasischen Judentums in Mittel- und (Süd-)Ost-Europa. Dies betrifft vor allem religiöse wie kulturelle Entwicklungen und Strömungen innerhalb des Judentums, die Rechtsprechung (Hallacha) sowie eine eigenständige Auslegung des Talmud. Die Pestpogrome von 1348/9 führten zum Abreißen der Gelehrtentradition und beendeten jäh die Blütezeit der Gemeinden. Nur die Gemeinde in Worms konnte sich noch einmal erholen, jedoch nicht mehr an die ehemalige Bedeutung anknüpfen.
In Speyer suchen wir nach Spuren des jüdischen Viertels im Stadtgebiet, besuchen das Museum mit den mittelalterlichen Architekturresten und haben Gelegenheit zu einer Führung in der modernen Synagoge.

Ablauf:
Anreise nach Speyer individuell.
Treffpunkt: 10:00 Uhr vor dem Museum Schpira, Kleine Pfaffengasse 20, 67346 Speyer
Besuch des jüdischen Viertels, Führung durch das Museum mit Dr. Petra Mayer-Reppert M.A.
Mittagspause und Wegezeit: ca. 13:00 - 15:00 Uhr
Führung durch die neue Synagoge
Ende: ca. 16:30/17:00 Uhr

Leitung: Dr. Petra Mayer-Reppert M.A., Archäologin, Museumspädagogin und Erwachsenenbildnerin

Bitte für den Besuch der Synagoge eine lange Hose oder Kleid sowie ein geschlossenes, schulterbedeckendes Oberteil tragen. Männer müssen zusätzlich eine Kopfbedeckung tragen.

Film Kinemathek Mutterland

Weltkulturerbe SchUM-Städte – Chance und Verpflichtung: Exkursion nach Speyer
Für Teilnehmer*innen der Frauen- und SeniorenAkademie

Am 27. Juli 2021 wurden die SchUM-Städte Schpira, Warmaisa und Magenza (Speyer, Worms und Mainz) von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt. Grund genug, uns mit dem materiellen und immateriellen Erbe der drei mittelalterlichen jüdischen Kehillot (Gemeinden) näher zu befassen. Es haben sich nicht nur bedeutende Architekturreste erhalten, wie das Ritualbad (Mikwe) in Speyer, das als älteste Anlage in Deutschland vorbildhaft für spätere Anlagen wurde. Die drei Städte waren im Hochmittelalter darüber hinaus Zentren jüdischer Gelehrsamkeit. Dadurch entwickelten sie sich zur intellektuellen Wiege des aschkenasischen Judentums in Mittel- und (Süd-)Ost-Europa. Dies betrifft vor allem religiöse wie kulturelle Entwicklungen und Strömungen innerhalb des Judentums, die Rechtsprechung (Hallacha) sowie eine eigenständige Auslegung des Talmud. Die Pestpogrome von 1348/9 führten zum Abreißen der Gelehrtentradition und beendeten jäh die Blütezeit der Gemeinden. Nur die Gemeinde in Worms konnte sich noch einmal erholen, jedoch nicht mehr an die ehemalige Bedeutung anknüpfen.
In Speyer suchen wir nach Spuren des jüdischen Viertels im Stadtgebiet, besuchen das Museum mit den mittelalterlichen Architekturresten und haben Gelegenheit zu einer Führung in der modernen Synagoge.

Ablauf:
Anreise nach Speyer individuell.
Treffpunkt: 10:00 Uhr vor dem Museum Schpira, Kleine Pfaffengasse 20, 67346 Speyer
Besuch des jüdischen Viertels, Führung durch das Museum mit Dr. Petra Mayer-Reppert M.A.
Mittagspause und Wegezeit: ca. 13:00 - 15:00 Uhr
Führung durch die neue Synagoge
Ende: ca. 16:30/17:00 Uhr

Leitung: Dr. Petra Mayer-Reppert M.A., Archäologin, Museumspädagogin und Erwachsenenbildnerin

Bitte für den Besuch der Synagoge eine lange Hose oder Kleid sowie ein geschlossenes, schulterbedeckendes Oberteil tragen. Männer müssen zusätzlich eine Kopfbedeckung tragen.

Film Kinemathek Mutterland

  • Kursnummer: 263-21453
    28,00 €
    inkl. Eintritt und Führung im Museum. Um eine Spende für die Führung in der Synagoge wird vor Ort gebeten. Teilnehmerinnen der FrauenAkademie, die den Baustein „Geschichte des Judentums in Deutschland“ besuchen, haben bei der Anmeldung Vortritt.
  • Dieser Kurs ist ein Angebot innerhalb der Lehrgänge der Frauen- und SeniorenAkademie.

    Ein neuer Lehrgang der FrauenAkademie startet im Herbst. Wenn Sie Interesse an der FrauenAkademie haben, freuen wir uns, wenn Sie uns eine Mail mit Ihrem Anliegen schicken: Karin Müller, mueller@vhs-karlsruhe.de oder Sigrid Abeln, abeln@vhs-karlsruhe.de oder uns anrufen unter 0721-985750. Hier finden Sie weitere Informationen: www.vhs-karlsruhe.de/frauenakademie

    Im Herbst 2027 startet voraussichtlich ein neuer Lehrgang der SeniorenAkademie. Ein Quereinstieg in einen bestehenden Lehrgang ist derzeit nach Rücksprache mit Karin Müller, Tel. 0721-9857532, mueller@vhs-karlsruhe.de ggf. möglich.

  • Start: So. 11.10.2026 10:00 Uhr
    Ende: So. 11.10.2026 17:00 Uhr
    1 Termin / 9.33 Ustd.
  • Treffpunkt: 10.00 Uhr Museum Schpira, Kleine Pfaffengasse 20, 67346 Speyer