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Für das Schöffenamt: Resilienz

Das richterliche Ehrenamt in der Strafgerichtsbarkeit ist verantwortungsvoll und kann emotional wie psychisch herausfordernd sein. Der Vortrag vermittelt fundiertes Wissen zu Stress, Trauma
und sekundärer Traumatisierung und zeigt auf, wie die eigene Gesundheit und Resilienz nachhaltig gestärkt werden können – unter anderem mit Blick auf das Salutogenese-Modell und – in einem gesonderten Kurzvortrag – die Möglichkeiten von Supervision. Konkrete Impulse zur Selbstfürsorge im Alltag und im Gericht geben Anregungen, wie sich Belastungen bewusst begegnen und eigene Ressourcen stärken lassen.

Stefanie Heimpel und Franka Holl, Sozialpädagoginnen und Psychosoziale Prozessbegleiterinnen des Fachbereichs Zeugen- und Prozessbegleitung der PräventSozial gGmbH

In Kooperation mit dem DVS-Landesverband Baden-Württemberg


Hintergrundinformationen:

Fortbildung für das Schöffenamt
Schöffinnen und Schöffen sind bundesweit für die Amtsperiode 2024-28 im Einsatz, in Baden-Württemberg sind es ca. 7000 ehrenamtlich Tätige. Diese sollen in den Hauptverhandlungen der Strafkammern des Landgerichts und der Schöffengerichte der Amtsgerichte neben den Berufsrichtern mitwirken und mit gleichem Stimmrecht über Schuld und Strafe eines Angeklagten entscheiden. Um die Schöffen bei ihren verantwortungsvollen Aufgaben zu unterstützen, bieten der VHS-Verband Baden-Württemberg und der DVS-Landesverband Baden-Württemberg Online-Fortbildungen an.

Das Schöffenamt ist mit einer hohen gesellschaftlichen Verantwortung verbunden. Schöffinnen und Schöffen wirken an Entscheidungen mit, die erhebliche Auswirkungen auf das Leben anderer Menschen haben können. Die intensive Auseinandersetzung mit Verfahrensinhalten, die sorgfältige Abwägung von Beweisen und Aussagen sowie die Mitwirkung an der Urteilsfindung können dabei auch psychisch und emotional fordernd sein. Nicht selten beschäftigen Verfahren die Beteiligten über die eigentliche Hauptverhandlung hinaus oder führen zu inneren Konflikten und Belastungen.
Hinzu kommen in einzelnen Verfahren besondere Herausforderungen, etwa die Befassung mit schweren Gewalt- oder Sexualdelikten, die Sichtung belastender Bild- und Videomaterialien
oder die Begegnung mit traumatisierten Zeuginnen und Zeugen. Solche Erfahrungen können zusätzliche emotionale Belastungen mit sich bringen.
Vor diesem Hintergrund gewinnen Themen wie Resilienz, Selbstfürsorge und der konstruktive Umgang mit psychischen Belastungen im richterlichen Ehrenamt zunehmend an Bedeutung.

Die Links zu weiteren Fortbildungen für Schöffinnen und Schöffen finden Sie weiter unten.


Dieser Kurs ist für Sie kostenfrei!
Eine Spende ist willkommen. Siehe Link weiter unten. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung unserer Bildungsangebote!

Spende an die vhs

Für das Schöffenamt: Resilienz

Das richterliche Ehrenamt in der Strafgerichtsbarkeit ist verantwortungsvoll und kann emotional wie psychisch herausfordernd sein. Der Vortrag vermittelt fundiertes Wissen zu Stress, Trauma
und sekundärer Traumatisierung und zeigt auf, wie die eigene Gesundheit und Resilienz nachhaltig gestärkt werden können – unter anderem mit Blick auf das Salutogenese-Modell und – in einem gesonderten Kurzvortrag – die Möglichkeiten von Supervision. Konkrete Impulse zur Selbstfürsorge im Alltag und im Gericht geben Anregungen, wie sich Belastungen bewusst begegnen und eigene Ressourcen stärken lassen.

Stefanie Heimpel und Franka Holl, Sozialpädagoginnen und Psychosoziale Prozessbegleiterinnen des Fachbereichs Zeugen- und Prozessbegleitung der PräventSozial gGmbH

In Kooperation mit dem DVS-Landesverband Baden-Württemberg


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Fortbildung für das Schöffenamt
Schöffinnen und Schöffen sind bundesweit für die Amtsperiode 2024-28 im Einsatz, in Baden-Württemberg sind es ca. 7000 ehrenamtlich Tätige. Diese sollen in den Hauptverhandlungen der Strafkammern des Landgerichts und der Schöffengerichte der Amtsgerichte neben den Berufsrichtern mitwirken und mit gleichem Stimmrecht über Schuld und Strafe eines Angeklagten entscheiden. Um die Schöffen bei ihren verantwortungsvollen Aufgaben zu unterstützen, bieten der VHS-Verband Baden-Württemberg und der DVS-Landesverband Baden-Württemberg Online-Fortbildungen an.

Das Schöffenamt ist mit einer hohen gesellschaftlichen Verantwortung verbunden. Schöffinnen und Schöffen wirken an Entscheidungen mit, die erhebliche Auswirkungen auf das Leben anderer Menschen haben können. Die intensive Auseinandersetzung mit Verfahrensinhalten, die sorgfältige Abwägung von Beweisen und Aussagen sowie die Mitwirkung an der Urteilsfindung können dabei auch psychisch und emotional fordernd sein. Nicht selten beschäftigen Verfahren die Beteiligten über die eigentliche Hauptverhandlung hinaus oder führen zu inneren Konflikten und Belastungen.
Hinzu kommen in einzelnen Verfahren besondere Herausforderungen, etwa die Befassung mit schweren Gewalt- oder Sexualdelikten, die Sichtung belastender Bild- und Videomaterialien
oder die Begegnung mit traumatisierten Zeuginnen und Zeugen. Solche Erfahrungen können zusätzliche emotionale Belastungen mit sich bringen.
Vor diesem Hintergrund gewinnen Themen wie Resilienz, Selbstfürsorge und der konstruktive Umgang mit psychischen Belastungen im richterlichen Ehrenamt zunehmend an Bedeutung.

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