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Für das Schöffenamt: Supervision

In einem einführenden Impulsreferat stellen Supervisor:innen, mit denen die DVS-BW eine Vereinbarung getroffen hat, das Angebot der Supervision und des Coachings vor. Dabei geht es um Fragen wie: Was ist Supervision und wie kann sie unterstützen? Welche Formen der Supervision gibt es und wie ist die Vertraulichkeit gewährleistet?
Darüber hinaus wird die Möglichkeit vorgestellt, eine Supervisionsgruppe für mehrere Sitzungen zu bilden und in einem geschützten Rahmen belastende Erfahrungen gemeinsam zu reflektieren.
Ziel ist es, interessierten Schöff:innen die Möglichkeit zu eröffnen, Supervision gezielt zu nutzen, um Belastungen besser zu bewältigen, eigene Ressourcen zu stärken und im richterlichen Ehrenamt gesund und handlungsfähig zu bleiben.

Referent:in: Supervisorin Ingrid Krumm, Supervisor Pedro Martins

In Kooperation mit dem DVS-Landesverband Baden-Württemberg


Hintergrundinformationen:

Schöffinnen und Schöffen sind bundesweit für die Amtsperiode 2024-28 im Einsatz, in Baden-Württemberg sind es ca. 7000 ehrenamtlich Tätige. Diese sollen in den Hauptverhandlungen der Strafkammern des Landgerichts und der Schöffengerichte der Amtsgerichte neben den Berufsrichtern mitwirken und mit gleichem Stimmrecht über Schuld und Strafe eines Angeklagten entscheiden. Um die Schöffen bei ihren verantwortungsvollen Aufgaben zu unterstützen, bieten der VHS-Verband Baden-Württemberg und der DVS-Landesverband Baden-Württemberg Online-Fortbildungen an.

Das Schöffenamt ist mit einer hohen gesellschaftlichen Verantwortung verbunden. Schöffinnen und Schöffen wirken an Entscheidungen mit, die erhebliche Auswirkungen auf das Leben anderer Menschen haben können. Die intensive Auseinandersetzung mit Verfahrensinhalten, die sorgfältige Abwägung von Beweisen und Aussagen sowie die Mitwirkung an der Urteilsfindung können dabei auch psychisch und emotional fordernd sein. Nicht selten beschäftigen Verfahren die Beteiligten über die eigentliche Hauptverhandlung hinaus oder führen zu inneren Konflikten und Belastungen.
Hinzu kommen in einzelnen Verfahren besondere Herausforderungen, etwa die Befassung mit schweren Gewalt- oder Sexualdelikten, die Sichtung belastender Bild- und Videomaterialien
oder die Begegnung mit traumatisierten Zeuginnen und Zeugen. Solche Erfahrungen können zusätzliche emotionale Belastungen mit sich bringen.
Vor diesem Hintergrund gewinnen Themen wie Resilienz, Selbstfürsorge und der konstruktive Umgang mit psychischen Belastungen im richterlichen Ehrenamt zunehmend an Bedeutung.

Die Links zu weiteren Fortbildungen für Schöffinnen und Schöffen finden Sie weiter unten.


Dieser Kurs ist für Sie kostenfrei!
Eine Spende ist willkommen. Siehe Link weiter unten. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung unserer Bildungsangebote!

Spende an die vhs

Für das Schöffenamt: Supervision

In einem einführenden Impulsreferat stellen Supervisor:innen, mit denen die DVS-BW eine Vereinbarung getroffen hat, das Angebot der Supervision und des Coachings vor. Dabei geht es um Fragen wie: Was ist Supervision und wie kann sie unterstützen? Welche Formen der Supervision gibt es und wie ist die Vertraulichkeit gewährleistet?
Darüber hinaus wird die Möglichkeit vorgestellt, eine Supervisionsgruppe für mehrere Sitzungen zu bilden und in einem geschützten Rahmen belastende Erfahrungen gemeinsam zu reflektieren.
Ziel ist es, interessierten Schöff:innen die Möglichkeit zu eröffnen, Supervision gezielt zu nutzen, um Belastungen besser zu bewältigen, eigene Ressourcen zu stärken und im richterlichen Ehrenamt gesund und handlungsfähig zu bleiben.

Referent:in: Supervisorin Ingrid Krumm, Supervisor Pedro Martins

In Kooperation mit dem DVS-Landesverband Baden-Württemberg


Hintergrundinformationen:

Schöffinnen und Schöffen sind bundesweit für die Amtsperiode 2024-28 im Einsatz, in Baden-Württemberg sind es ca. 7000 ehrenamtlich Tätige. Diese sollen in den Hauptverhandlungen der Strafkammern des Landgerichts und der Schöffengerichte der Amtsgerichte neben den Berufsrichtern mitwirken und mit gleichem Stimmrecht über Schuld und Strafe eines Angeklagten entscheiden. Um die Schöffen bei ihren verantwortungsvollen Aufgaben zu unterstützen, bieten der VHS-Verband Baden-Württemberg und der DVS-Landesverband Baden-Württemberg Online-Fortbildungen an.

Das Schöffenamt ist mit einer hohen gesellschaftlichen Verantwortung verbunden. Schöffinnen und Schöffen wirken an Entscheidungen mit, die erhebliche Auswirkungen auf das Leben anderer Menschen haben können. Die intensive Auseinandersetzung mit Verfahrensinhalten, die sorgfältige Abwägung von Beweisen und Aussagen sowie die Mitwirkung an der Urteilsfindung können dabei auch psychisch und emotional fordernd sein. Nicht selten beschäftigen Verfahren die Beteiligten über die eigentliche Hauptverhandlung hinaus oder führen zu inneren Konflikten und Belastungen.
Hinzu kommen in einzelnen Verfahren besondere Herausforderungen, etwa die Befassung mit schweren Gewalt- oder Sexualdelikten, die Sichtung belastender Bild- und Videomaterialien
oder die Begegnung mit traumatisierten Zeuginnen und Zeugen. Solche Erfahrungen können zusätzliche emotionale Belastungen mit sich bringen.
Vor diesem Hintergrund gewinnen Themen wie Resilienz, Selbstfürsorge und der konstruktive Umgang mit psychischen Belastungen im richterlichen Ehrenamt zunehmend an Bedeutung.

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