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Kintsugi - vergoldete Lebensrisse
Japanische Keramikkunst

Kintsugi (= goldenes Verbinden) ist eine traditionelle japanische Kunstform, zerbrochene Keramik so zu reparieren, dass die Bruchstellen vergoldet und damit bewusst hervorgehoben werden. So entsteht aus dem zerbrochenen Gegenstand, der offensichtlich eine Geschichte hat, etwas Neues von einmaligem Wert. Die vergoldeten Bruchstellen können das Objekt in seiner ganzen Schönheit zum Strahlen bringen. Die Philosophie dahinter beruht auf dem japanischen Konzept des "Wabi-Sabi", der Schönheit des "Nichtperfekten".
Im Kurs lernen Sie die moderne Kunst des Kintsugi in der praktischen Form. Gleichzeitig erhalten Sie während des kreativen Prozesses auch Impulse zur Selbstreflexion: persönliche Brüche aufspüren, sie liebevoll annehmen (= vergolden) und dadurch die Haltung ändern und die Resilienz im Ganzen stärken.
Am ersten Termin gestalten sie selbst eine Keramikschale in japanischer Technik, die am zweiten Termin glasiert wird. Diese Schale oder andere mitgebrachte Keramiken können am dritten Termin in der Kintsugitechnik weiterbearbeitet werden.
Die Kursleiterin Susanne Eckert-Trautnitz ist freischaffende Künstlerin und Kunsttherapeutin.

Am 3. Termin bitte mitbringen: 2 bis 3 zerbrochene oder noch ganze Keramiken (z. B. Schale, Teeschale,Tasse), altes Küchenhandtuch, Wattestäbchen, Block und Stift.

Kurstermine 3

  •  
    Ort / Raum
    • 1
    • Dienstag, 04. Juni 2024
    • 09:45 – 12:00 Uhr
    • vhs, U1
    1 Dienstag 04. Juni 2024 09:45 – 12:00 Uhr vhs, U1
    • 2
    • Dienstag, 18. Juni 2024
    • 09:45 – 12:00 Uhr
    • vhs, U1
    2 Dienstag 18. Juni 2024 09:45 – 12:00 Uhr vhs, U1
  • 2 vergangene Termine
    • 3
    • Dienstag, 25. Juni 2024
    • 09:45 – 12:00 Uhr
    • vhs, U1
    3 Dienstag 25. Juni 2024 09:45 – 12:00 Uhr vhs, U1

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Kintsugi (= goldenes Verbinden) ist eine traditionelle japanische Kunstform, zerbrochene Keramik so zu reparieren, dass die Bruchstellen vergoldet und damit bewusst hervorgehoben werden. So entsteht aus dem zerbrochenen Gegenstand, der offensichtlich eine Geschichte hat, etwas Neues von einmaligem Wert. Die vergoldeten Bruchstellen können das Objekt in seiner ganzen Schönheit zum Strahlen bringen. Die Philosophie dahinter beruht auf dem japanischen Konzept des "Wabi-Sabi", der Schönheit des "Nichtperfekten".
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Am ersten Termin gestalten sie selbst eine Keramikschale in japanischer Technik, die am zweiten Termin glasiert wird. Diese Schale oder andere mitgebrachte Keramiken können am dritten Termin in der Kintsugitechnik weiterbearbeitet werden.
Die Kursleiterin Susanne Eckert-Trautnitz ist freischaffende Künstlerin und Kunsttherapeutin.

Am 3. Termin bitte mitbringen: 2 bis 3 zerbrochene oder noch ganze Keramiken (z. B. Schale, Teeschale,Tasse), altes Küchenhandtuch, Wattestäbchen, Block und Stift.