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FrauenAkademie - Baustein 1: Geschichte des Judentums in Deutschland
von der Antike bis zur Emanzipation des 19. Jahrhundert - nur für Teilnehmerinnen der FrauenAkademie

Beim Thema „Judentum in Deutschland“ denken wir in der Regel an Diskriminierung, Verfolgung und Pogrome bis hin zum Holocaust. Darüber verlieren wir aber oft aus dem Blick, dass das Judentum – auch jenseits dieser dunklen Kapitel – eine lange Geschichte auf deutschem Boden hat. Aus Schriftquellen und archäologischen Befunden lässt sich das Nebeneinander, Miteinander und leider auch das Gegeneinander der christlichen Mehrheitsbevölkerung und der jüdischen Minderheit erschließen. Wir erkunden die Zentren jüdischen Lebens in Deutschland und den Alltag der Menschen.
Mit dem Beginn des Humanismus und der Renaissance, mit dem Eintritt in das Konfessionelle Zeitalter beginnt eine neue Phase in der Auseinandersetzung mit dem Judentum in der christlichen Mehrheitsgesellschaft.
Geprägt wird diese Phase von rund 300 Jahren durch eine ernsthafte philologische und theologische Auseinandersetzung mit der Geschwisterreligion auf Augenhöhe im Sinne Reuchlins einerseits, andererseits aber durch die Sündenbockökonomie einer extrem verunsicherten Gesellschaft, die von dem Aufbruch in neue Zeiten überfordert scheint.
Dies und die Säkularisierung des christlichen Antisemitismus in der Aufklärung finden ihren Niederschlag in der Judenpolitik der Zeit. Erst mit den Emanzipationsgesetzen der Französischen Revolution 1781 erhalten Juden in Europa erstmals die Bürgerrechte. Napoleon setzt die Bürger-rechte für Juden 1808 bis 1812 in den eroberten Territorien durch. Damit beginnt dann ein neuer Abschnitt in der Geschichte des Judentums.
Referate sind möglich. Themen nach Absprache.

Inhaltlich passend zu diesem Baustein gibt es ein Zusatzangebot:
„Weltkulturerbe SchUM-Städte – Chance und Verpflichtung: Exkursion nach Speyer“
am Sonntag, 11.10.26, 10 bis 17 Uhr. S. Ausschreibung auf der letzten Seite dieser Datei. Bei Interesse bitte extra anmelden. Erfolgt die Anmeldung für die Exkursion gleichzeitig bis spätestens 29.7.26 zusammen mit Eurer Bausteinwahlabgabe zu „Geschichte des Judentums“, habt Ihr Platzgarantie für die Exkursion.

Leitung: Dr. Petra Mayer-Reppert M.A., Archäologin, Museumspädagogin und Erwachsenenbildnerin

Bibel

Stimmen unserer Teilnehmerinnen und Dozentinnen
FrauenAkademie

Kurstermine 4

  •  
    Ort / Raum
    • 1
    • Montag, 21. September 2026
    • 08:30 – 12:00 Uhr
    • vhs, 201 (2. Obergeschoss)
    1 Montag 21. September 2026 08:30 – 12:00 Uhr vhs, 201 (2. Obergeschoss)
    • 2
    • Montag, 28. September 2026
    • 08:30 – 12:00 Uhr
    • vhs, 201 (2. Obergeschoss)
    2 Montag 28. September 2026 08:30 – 12:00 Uhr vhs, 201 (2. Obergeschoss)
    • 3
    • Montag, 05. Oktober 2026
    • 08:30 – 12:00 Uhr
    • vhs, 201 (2. Obergeschoss)
    3 Montag 05. Oktober 2026 08:30 – 12:00 Uhr vhs, 201 (2. Obergeschoss)
    • 4
    • Montag, 12. Oktober 2026
    • 08:30 – 12:00 Uhr
    • vhs, 201 (2. Obergeschoss)
    4 Montag 12. Oktober 2026 08:30 – 12:00 Uhr vhs, 201 (2. Obergeschoss)

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FrauenAkademie - Baustein 1: Geschichte des Judentums in Deutschland
von der Antike bis zur Emanzipation des 19. Jahrhundert - nur für Teilnehmerinnen der FrauenAkademie

Beim Thema „Judentum in Deutschland“ denken wir in der Regel an Diskriminierung, Verfolgung und Pogrome bis hin zum Holocaust. Darüber verlieren wir aber oft aus dem Blick, dass das Judentum – auch jenseits dieser dunklen Kapitel – eine lange Geschichte auf deutschem Boden hat. Aus Schriftquellen und archäologischen Befunden lässt sich das Nebeneinander, Miteinander und leider auch das Gegeneinander der christlichen Mehrheitsbevölkerung und der jüdischen Minderheit erschließen. Wir erkunden die Zentren jüdischen Lebens in Deutschland und den Alltag der Menschen.
Mit dem Beginn des Humanismus und der Renaissance, mit dem Eintritt in das Konfessionelle Zeitalter beginnt eine neue Phase in der Auseinandersetzung mit dem Judentum in der christlichen Mehrheitsgesellschaft.
Geprägt wird diese Phase von rund 300 Jahren durch eine ernsthafte philologische und theologische Auseinandersetzung mit der Geschwisterreligion auf Augenhöhe im Sinne Reuchlins einerseits, andererseits aber durch die Sündenbockökonomie einer extrem verunsicherten Gesellschaft, die von dem Aufbruch in neue Zeiten überfordert scheint.
Dies und die Säkularisierung des christlichen Antisemitismus in der Aufklärung finden ihren Niederschlag in der Judenpolitik der Zeit. Erst mit den Emanzipationsgesetzen der Französischen Revolution 1781 erhalten Juden in Europa erstmals die Bürgerrechte. Napoleon setzt die Bürger-rechte für Juden 1808 bis 1812 in den eroberten Territorien durch. Damit beginnt dann ein neuer Abschnitt in der Geschichte des Judentums.
Referate sind möglich. Themen nach Absprache.

Inhaltlich passend zu diesem Baustein gibt es ein Zusatzangebot:
„Weltkulturerbe SchUM-Städte – Chance und Verpflichtung: Exkursion nach Speyer“
am Sonntag, 11.10.26, 10 bis 17 Uhr. S. Ausschreibung auf der letzten Seite dieser Datei. Bei Interesse bitte extra anmelden. Erfolgt die Anmeldung für die Exkursion gleichzeitig bis spätestens 29.7.26 zusammen mit Eurer Bausteinwahlabgabe zu „Geschichte des Judentums“, habt Ihr Platzgarantie für die Exkursion.

Leitung: Dr. Petra Mayer-Reppert M.A., Archäologin, Museumspädagogin und Erwachsenenbildnerin

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